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  Seminarreihe:
  Betriebsverfassungsrecht

-Konfliktmanagement-

-Kommunikationstechniken-

 Betriebsverfassungsrecht  -  Konfliktmanagement

Grundlagen der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat unter besonderer Berücksichtigung der Novelle zum Betriebsverfassungsrecht und der Lösung von Konfliktfällen durch Kommunikation- und Verhandlungstechniken, die sich aus der Stärkung betriebsverfassungsrechtlicher Beteiligungsrechte des Betriebsrates ergeben.

Zielgruppe:
Firmeninhaber, Geschäftsführer, Führungskräfte, Betriebsräte

Seminarziel:
Dieser Workshop vermittelt unter besonderer Berücksichtigung der Novellierung des Betriebsverfassungsrechtes und der damit verbundenen zukünftig geänderten rechtlichen Konstellation zwischen Arbeitgeberseite und Betriebsrat das betriebsverfassungsrechtliche erforderliche Wissen, das für Mitarbeiter/innen mit Führungsverantwortung unabdingbar ist. Den Seminarteilnehmern/innen sollen bei ihrer Führungsarbeit die betriebsverfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen vermittelt werden und sie sollen insbesondere die neuen gesetzlichen Bestimmungen im Umgang mit dem Betriebsrat einüben. Besonderer Wert wird auf die Praxis in der Beachtung der Beteiligungsrechte des Betriebsrates in personellen, wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten gelegt.

Darüber hinaus soll in diesem Workshop unter Aktivierung des vorhandenen kommunikativen und betriebsverfassungsrechtlichen Grundwissens Beispiele für eine gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat aufgrund der Novellierung erarbeitet werden.

Personalentwickler und Change-Manager auf Unternehmensseite sollen anhand von simulierten Konfliktsituationen aus der Praxis die erfolgreiche Auseinandersetzung mit den Betriebsratsmitgliedern einüben, um gemeinsame Lösungsmöglichkeiten und Wege zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zu entwickeln.

Seminarinhalte:

Inhalte in rechtlicher Hinsicht:

Überblick über die Entwicklung der Kollektivvertretung

 

der Arbeitnehmer bis zum BetrVG 1972 und der Novellierung 2001

Gesellschafts-, wirtschafts- und rechtspolitischer Handlungsbedarf

 

sowie Auswirkung auf Arbeitsmarkt und Unternehmensinvestitionen

Die für die Novellierung angeführten Gründe

 

Gemeinsamer Betrieb mehrerer Unternehmen

Zustimmungsbedürftige Tarifverträge

 

Die Bildung eines unternehmenseinheitlichen Betriebsrates

 

Die Zusammenfassung von Betrieben

 

Spartenbetriebsräte

 

Andere Arbeitnehmervertretungsstrukturen

 

Arbeitsgemeinschaften

Besprechung des geltenden Tarifvertrages und seine Auswirkung auf die Mitbestimmung des Betriebsrates

 

Arbeitnehmerbegriff

 

 

 

Wahlberechtigung

 

 

 

Zahl der Betriebsratsmitglieder

 

 

 

Wahlvorschriften, insbesondere vereinfachtes Wahlverfahren für Kleinbetriebe

 

 

 

Zusammensetzung des Betriebsrates nach Beschäftigungsarten

 

 

 

Bestellung des Wahlvorstandes

 

durch Gesamt- oder Konzernbetriebsrat

 

durch Betriebsversammlung

 

im vereinfachten Wahlverfahren

Übergangsmandat und Restmandat

 

Die Erweiterung der Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte nach der Novellierung des BetrVG

 

Beratungsrecht

 

Anhörungsrecht

 

Vetorecht

 

Mitbestimmungsrecht, insbesondere Integration des Umweltschutzes

 

 

Unterschiedliche Beteiligungsrechte
Unterschiedliche Beteiligungsrechte

Durchsetzbarkeit der Beteiligungsrechte des Betriebsrates

 

 

 

Die Anwendung der Beteiligungsrechte des Betriebsrates mit Praxisbeispielen, insbesondere die Mitwirkung und Mitbestimmung des Betriebsrates unter besonderer Berücksichtigung der Novellierung

 

in sozialen Angelegenheiten
betriebliche Ordnung
Arbeitszeitregelung
Pausen
Überstunden
Kurzarbeit
Urlaub
Sozialeinrichtungen
Entlohnungsgrundsätzen- und Methoden
Festsetzung von Leistungsentgelten

 

in personellen Angelegenheiten
Information über Personalplanung
Ausschreibung von Arbeitsplätzen
Aufstellung von Personalfragebögen und Beurteilungsgrundsätzen
Einstellungen
Ein- und Umgruppierungen
Versetzung und Kündigung 

 

in wirtschaftlichen Angelegenheiten

Bildung von Ausschüssen und Übertragung von Aufgaben auf die Ausschüsse

 

 

 

Freistellung

 

Erhöhung der Freistellung nach der Novellierung

 

Teilfreistellungen

Kosten und Sachaufwand des Betriebsrates

 

 

 

Betriebsversammlung

 

Berichtspflicht des Arbeitgebers

 

Themen der Betriebs- und Abteilungsversammlung

Errichtung eines Gesamt- bzw. Konzernbetriebsrates

 

 

 

Errichtung einer Jugend- und Auszubildendenvertretung und Gesamt- bzw. Konzern- Jugend- und Auszubildendenvertretung

 

 

 

Vorschlagsrecht der Arbeitnehmer

 

 

 

Arbeits- und betrieblicher Umweltschutz

 

 

 

Beschäftigungssicherung

 

 

 

Konzernwirtschaftsausschuss

 

 

 

Ausblick/ Auswirkungen der Novellierung des BetrVG in der Zukunft


Inhalte in kommunikativer/ verhandlungstechnischer Hinsicht:

 

Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene

 

Vertrauensfördernde Elemente der Gesprächsführung

 

Das Sender- Empfänger- Modell

 

Fragetechnik/ Einwandtechniken

 

Rhetorische Mittel und Instrumente

 

Regeln für eine erfolgreiche Argumentation

 

Behebung von Kommunikationsstörungen

Die Bedeutung der Informations- und Beratungsrechte des Betriebsrates für die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber

 

 

 

Konstruktiver Umgang mit konkreten Konflikten aus dem betrieblichen Alltag

 

Erkennen und Verstehen von Konflikten; ihre Entstehung, typische Verläufe und Dynamiken

 

Vorraussetzungen und Rahmenbedingungen für Konfliktgespräche

 

Konfliktdimensionen

 

Umgang mit verbalen Angriffen, Umgang mit eigenen Verärgerungen

 

Erlernen der Basiskompetenzen auf dem Gebiet der Konfliktmoderation, um neue und bessere Problemlösungen mit dem Ziel der Ergebnissicherung zu finden

Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten konkreter Konflikte aus dem betrieblichen Umfeld der Teilnehmer/ Innen aus rechtlicher und kommunikativer Sicht 

Methoden:
Lehrgespräche und Gruppenarbeit mit praktischen Beispielen, Fallstudien, aktuelle Rechtsprechung, Rollenspiele Personalentwickler- und Change- Manager gegen Betriebsrat mit Video- Kontrolle

Dauer:
2 Seminartage


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