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Seminar:

Pflege zwischen 
Schutz und Freiheit


Seminarangebot

Pflege zwischen Schutz und Freiheit

Sehr geehrte Damen und Herren, 

aus Gründen, die nicht näher bekannt sind, ist in den industrialisierten Ländern eine deutliche Zunahme an gebrechlichen und altersdementen Menschen zu beobachten.
Damit steht die Gesellschaft vor einer düsteren Perspektive: 
die Menschen werden älter und parallel zum steigenden Anteil der über 
65 jährigen an der Gesamtbevölkerung sind es entsprechend viel, die an Gebrechlichkeit und Altersdemenz erkranken. 

Die Aufgabe, diesen Personenkreis langjährig zu betreuen und zu begleiten hat die Gesellschaft weitgehend an AltenpflegerInnen „delegiert“.
Wie steht es angesichts der skizzierten Problematik um die Befindlichkeit Ihrer Helfer, wie lange können sie ihre Arbeit mit einigem Engagement verrichten? 
Das „Ausbrennen“ erfolgt entsprechend oft, und es erfolgt vielfach schon nach wenigen Berufsjahren: Ihre „Helfer“ empfinden sich als überlastet, sie fühlen sich nicht selten mit ihrer Arbeit alleingelassen.

Unser Seminar/ Workshop „Pflege zwischen Schutz und Freiheit“ wird Ihr Pflegepersonal neu motivieren und ihm die notwendige Sicherheit im Umgang mit komplexen Situationen geben. Ein rasches Handeln in schwieriger Lage ist andernfalls gar nicht möglich.
Ihr Pflegepersonal wird durch Schulung der zivil- und strafrechtlichen Abwehrmechanismen frei von Haftungsängsten sein die in Bezug auf freiheitsentziehende Maßnahmen oft angegeben werden.

Fachdozent, Inh. u. GF Klaus- Richard HUGO, Jurist und Dipl. Arbeitswissenschaftler sowie Managementtrainer verfügt über jahrelange Erfahrung im Pflegebereich und wird neben den rechtlichen Grundlagen insbesondere auch die Krankheitsbilder im Alter vorstellen, 
mit denen sich das Pflegepersonal Ihrer Einrichtung tagtäglich konfrontiert sieht.
Neben Ratschlägen für den Umgang mit den Erkrankten zeigt der Spezialist auch die pathophysiologischen  Eigenarten und die medizinische Behandlung der Erkrankungen auf.

Warum dieses Seminar?

Kein Ort ist wie jeder andere:
Die Binnenwelt eines Pflegeheims ist gekennzeichnet durch ein besonderes Milieu und einer eindeutigen Rollenverteilung;

Die Beziehung zwischen Heimbewohnern und Pflegenden ist asymmetrisch, ungleich. 
Nicht selten ist das Personal für die zu bewältigenden Aufgaben unzureichend ausgebildet, zugleich aber engagiert bis zur Selbstaufopferung, sozusagen „Mit dem Herzen dabei“.
Das aber führt nur all zu schnell zu dem Gefühl, überfordert zu sein.

Die eigenen Ansprüche an eine umfassende, liebevolle Pflege sind nur schwer einzulösen.
In dieser Situation treffen die MitarbeiterInnen der Heime auf unterschiedlichste Erwartungen- eigene, die der Heimleitung, der BewohnerInnen sowie deren Angehörigen und dies auf engstem Raum. 

Gerade die große Nähe, bei der Berufswahl durchaus gesucht, wird zum Nährboden für Konflikte, die unter Umständen in unbeherrschten, sichtlich gewaltsamen, Überreaktionen enden.

Im Pflegealltag gilt es deshalb täglich abzuwägen zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der verwirrten Bewohner und der eigenen Aufsichts- und Betreuungspflicht.
Fundiertes Wissen um die rechtlichen Grundlagen, insbesondere auch des Haftungsrechtes für Pflegekräfte, die das Seminar praxisorientiert darstellt, sind daher unerlässlich.

Ebenso wichtig ist es, die eigene Haltung und Kompetenz im Umgang mit
gerontopsychisch veränderten Bewohnern zu überprüfen.
Welche Handlungsalternativen es zum Fixieren gibt, welche Bedingungen bestimmte Reaktionen begünstigen, aber auch was der einzelne zu einem gelungenerem Umgang beitragen kann, erläutert das Seminar durch Rollenspiele und Videobeispiele aus der Praxis.

Dozent und Trainer Klaus- R. HUGO ermutigt Pflegende schwierigen Situationen kreativ und flexibel zu begegnen, und zwar zum Wohl der Bewohner, aber auch zu ihrem eigenem Wohl.

Seminarinhalte:  

          Pflege als Gratwanderung/ Schutzbedürfnis und Verstöße gegen die
            Menschenwürde/ empfundene Einschränkungen

     aggressionsförderndes, belastendes Heimmilieu/ MitbewohnerInnen fühlen sich durch Verwirrte gestört

      Rollenverteilung und Machtgefälle/ belastende Nähe/ Asymmetrie der Beziehung/ Autonomie der Bewohner

     stützend eingreifen bei mental beeinträchtigten Bewohnern/ Schutzmaßnahmen, die zugleich einengen

     Umgang mit Medikamenten/ Einnahme erzwingen?

     Risiken auch bei schützenden Maßnahmen

      lange Antragslisten und Betreuungsrecht/ Risiken verantworten

      geschriebenes Recht als Erinnerung an berechtigte Interessen, die aus dem Blick geraten können

      geäußertes Wohlgefühl und unausgesprochene Abneigungen/ sensibel werden für vermeidbare Einschränkungen

      weniger Fixierungen durch ein klares Konzept/ experimentierende Pflege

      positive Erfahrungen mit dem Betreuungsrecht/ vorrangige Suche nach Alternativen

      formales Vorgehen bei beantragten Zwangsmaßnahmen

      gutes Milieu vermeidet ständiges Anrufen der Gerichte

      das Klingeln/ Ungeduld auf beiden Seiten

      überangepasstes Verhalten/ Widerstand/ Umgang mit Ärger

      professionalisierte Pflege und der Umgang den Rechten der BewohnerInnen/ ein Milieu, aus dem die unterschwelligen Formen von Gewalt weitgehend verbannt sind

 

 

 

 


Ihr Ansprechpartner ist:
 Klaus-R. HUGO 
Telefon: 0351 - 459 20 02
Telefax: 0351 - 459 20 05
Mobil:   0172 - 351 85 87

 

Wir würden uns über Ihr Interesse an diesem Seminar freuen und stehen Ihnen gern auch zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung und erstellen Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Angebot. 

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